Seit 24 Jahren fördert die Stiftung gemeinnützige Initiativen aus dem sozial-ökologischen Umfeld. Ebenso begleitet sie Menschen, die sich mit Fragen zu Spenden, Erbschaft und Unterstiftungen auseinandersetzen.
Die Geschichte der Stiftung ist eng mit der Entwicklung ihrer Schwesterorganisation, der Freien Gemeinschaftsbank Genossenschaft, verbunden. Zu Beginn war die Stiftung ein kleiner Fonds der Bank, über welchen gemeinnützige Initiativen unterstützt wurden. Einige Anliegen, aus dem sozial- und nachhaltigkeitsgeprägten Kundenkreis der Bank, waren gemeinnützig und konnten so über die Stiftung gefördert werden.
2001 wurde die Stiftung "Förderfonds der Freien Gemeinschaftsbank BCL" gegründet, die dann 2008 in "Stiftung Freie Gemeinschaftsbank" umbenannt wurde.
Arbeiten mit Spendengeld
Seit Beginn ist es ein zentraler Ansatz unserer Arbeit, den Menschen, die mit ihrem Anliegen auf uns zukommen, gut zuzuhören. Denn ein wirkliches gegenseitiges Verständnis der Beweggründe des Anderen ist Voraussetzung für eine fruchtbare Zusammenarbeit.
Ein weiterer wichtiger Aspekt dabei ist die bewusste Auseinandersetzung mit sogenanntem „Schenkgeld“. Also Geld, mit dem Menschen nichts (ver-)kaufen oder (aus-)leihen, sondern dieses freiwillig für eine gute Sache spenden.
Die grundlegende Auseinandersetzung mit Schenkgeld als Gestalter von Beziehungen, Biografien und gesellschaftlichen Verhältnissen bildet das Fundament der inhaltlichen Stiftungsarbeit. Ab dem Jahr 2014 wurde die inhaltliche Entwicklung der Stiftung intensiviert und ausgebaut. Heute betreut sie knapp 100 Fonds, welche auf unterschiedliche Weise mit Schenkgeld arbeiten. Zudem fördert die Stiftung weltweit Projekte und Initiativen.
Der Stiftungszweck wurde bewusst breit gehalten, um die Vielzahl an Aspekten von Schenkgeld abbilden zu können.
So wird im Stiftungszweck festgehalten: "Die Stiftung unterstützt uneigennützig und transparent Projekte, Initiativen, Forschungs- und Ausbildungsvorhaben, Institutionen sowie kleine und mittelgrosse Unternehmen, die ein passendes gemeinnütziges Anliegen verfolgen."
Die Unterstützung kann namentlich, aber nicht nur, in folgenden Gebieten erfolgen:
- Bildung, Erziehung, Wissenschaft
- Gesundheit, Medizin
- Umwelt, Ökologie, regenerative Energien
- Soziales
- Kunst, Kultur
- sozial und ökologisch verantwortbares Wirtschaften.
Die Stiftung baut in ihren grundlegenden Impulsen auf der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners auf. Ein anthroposophischer Hintergrund ist aber ausdrücklich weder Voraussetzung noch Vorrecht für eine Förderung bzw. Zusammenarbeit. Uns interessieren alle Arten von Initiativen und Vorhaben, die mit einer ethischen, menschenwürdigen Haltung versuchen, sinnvolle, neue Wege im Umgang mit Mensch, Umwelt oder Kultur zu gehen.
Die Stiftung ist in der gesamten Schweiz als gemeinnützig anerkannt.